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LEG erwirbt erste Teilfläche für die Entwicklung der „ICE-City“ Erfurt

Vertragsunterzeichnung zwischen LEG und Bahn gibt Startsignal für den Ausbau der ersten Areale rund um den künftigen ICE-Knoten

LEIPZIG/ERFURT_ Die erste Teilfläche des Entwicklungsgebietes ICE-City Erfurt hat nun offiziell den Besitzer gewechselt: Einen entsprechenden Kaufvertrag unterzeichneten am heutigen Montag, 22. Dezember 2014, in Leipzig Vertreter der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) und der Deutschen Bahn AG. Die LEG erwarb ein 7.000 Quadratmeter großes Areal in unmittelbarer Nähe des Erfurter Hauptbahnhofs, das zwischen dem Intercity-Hotel in der Kurt-Schumacher-Straße und dem Flutgraben in der Stauffenbergallee verläuft.

Die Vertragsunterzeichnung über den Kauf des ersten Grundstücks in bester Innenstadt-Lage ist eine wichtige Etappe zur künftigen Erschließung und Vermarktung des Entwicklungsprojekts ICE-City Erfurt. Diese Maßnahmen betreibt die LEG im Auftrag und unter Federführung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) und des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) sowie in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Erfurt. Zwar macht die jetzt erworbene erste Fläche mit 0,7 Hektar nur einen kleinen Teil der rund 30 Hektar großen Gesamtfläche des Entwicklungsareals aus, die Teilfläche besitzt aber dank ihrer unmittelbaren Nähe zum Hauptbahnhof viel Entwicklungspotenzial. „Mit diesen ersten beiden Unterschriften sind wir als Projektentwickler der ICE-City nun in der Lage, erstmals auf einem Teilareal Entwicklungsmaßnahmen durchzuführen und auch konkrete Angebote an Investoren zu machen“, erläuterte LEG-Geschäftsführer Frank Krätzschmar anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Ein erster Schritt ist getan, und weitere werden folgen – so sind wir mit der Bahn bereits in Gesprächen über den Erwerb weiterer Flächen.“

Hintergrund

Geplant ist bis zum Jahre 2017 der Ausbau des Erfurter Hauptbahnhofes zu einem ICE-Knoten, der die Reisezeiten von den Metropolen Berlin, Leipzig, Frankfurt und München in die thüringische Landeshauptstadt drastisch verkürzt. Berlin – München, Frankfurt – Dresden: Aus den größten Städten Deutschlands treffen künftig stündlich Hochgeschwindigkeitszüge am ICE-Knoten ein, die täglich mehrere 10.000 Reisende befördern. Das erhöht die Attraktivität der Landeshauptstadt als Touristenziel sowie als Lebens- und Arbeitsstandort. Zentral ist in diesem Zusammenhang die Aufwertung Erfurts als Wirtschafts- und Investitions-, aber vor allem auch als Tagungsstandort. Damit die damit verbundenen Chancen genutzt werden können, ist es notwendig, die über 30 Hektar großen brachliegenden Flächen östlich des Hauptbahnhofes von der Bahn zu erwerben, sie zu erschließen und für Nutzungen aufzubereiten (Projekt „ICE-City Erfurt“). Im Frühjahr dieses Jahres unterzeichneten die Stadt Erfurt und die LEG einen entsprechenden Entwicklungsvertrag, das Infrastruktur- und das Wirtschaftsministerium koordinieren das Gesamtprojekt. In der ICE-City Erfurt sollen Areale für bahnaffine Nutzungen, Tagungs- und Hotelkapazitäten, Büros, Parkierungsanlagen und hochwertige Wohngebäude geschaffen werden. Ein Schwerpunkt für die Kreativwirtschaft und für kulturelle Nutzungen entsteht zudem im Quartier „Zughafen“ im Osten der Entwicklungsfläche. Zur Sicherung der Qualität wird die LEG für einzelne Vorhaben städtebauliche Wettbewerbe ausschreiben. Eine etwaige Entwicklung des mit 3,5 Hektar erheblich kleineren Areals westlich des Hauptbahnhofes soll laut Beschluss des Stadtrates in enger Abstimmung mit Stadt und LEG erfolgen, damit für das gesamte Umfeld des künftigen ICE-Knotens die gewünschte koordinierte städtebauliche Entwicklung erfolgen kann.

Mehr Infos unter www.ice-knoten.de

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